Frühstück am Leuchtturm

nimm Platz zum kleinen Frühstück

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Am Anfang steht ein Gedanke, ein Bild oder ein Zitat. Dann überlegt man, wie man dieses umsetzt und Vorhandenes dazu nutzt. So war es auch bei diesem Frühstück am Sonnabend Morgen. Ein Leuchtturm war vorhanden um den das Essen, wie bei einem Wochenendfrühstück üblich, herzhaft und süß drapiert werden sollte. Das Bild der Küstenlandschaft entstand durch Algensalat mit Rucola als saftiges Gras, Käse und Milchreis imitieren den Strand, Rhabarber das Schilfgras, Brot wird zum Bootssteg, aus Zucchini ein Boot und verschiedene Wurst in Gelee bildet den Wasserspiegel und daneben Bäume aus Zucchini. Es kommt nicht darauf an das alles dem Original exakt entspricht, sondern ein erkennbares Gesamtbild ergibt – ja und schmeckt – das ist alles!

Leuchtturm in Zuckerguss und Schokolade

Zuckersüßer Wegweiser ins neue Jahr

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Mit einem Leuchtturm lassen sich wohl kaum so viele Begriffe in Verbindung bringen wie mit keinem anderen Bauwerk. Standhaftigkeit, Zukunft, Sehnsucht oder Heimat sind nur einige dieser Worte von existenzieller Bedeutung. In Verbindung mit dem Wasser welches das Schifffahrtszeichen umgibt zieht es viele Menschen immer wieder an die Küsten von Nord- und Ostsee. Mein Highlight ist seit vielen Jahren Warnemünde, wo eben ein solcher Leuchtturm am Neujahrstag zum Statist einer emotionalen Show wird. In Vorfreude auf die Reise zum Jahreswechsel beginne ich zwischen den Feiertagen immer wieder einen kleinen Leuchtturm zu bauen. Mein persönlichen Wegweiser ins neue Jahr wächst aus all dem was die Küche so her gibt. Mal sind es Fruchtgummis und Bonbons als Füllmasse in einem Zuckerguss-Gerüst oder eine Backmischungen mit Schokolade und Glasur. Auf jeden Fall entsteht so der ganz persönliche Fels in der Brandung, der jedes Jahr mit in das Ostseebad fährt. In diesem Jahr bleibt er bei den Angestellten rund um die Rezeptionistin Anne Möller. Ein kleines Dankeschön an das gesamte freundliche Team von der Residenz Strandhotel ohne die der entspannt komfortable Start in ein neues Jahr kaum möglich ist – mit den besten Wünschen für 2018.

Nur Royal Icing zum Weihnachtsabend

Wenn es mal nur was Einfaches sein soll!

Essbarer Zuckerguss Kerzenständer

Diese Weihnachten sollte es eine ganz einfache Dekoration ohne großen Aufwand und Material sein. Dies wurde mir bereits im Vorfeld offeriert. Gut dachte ich bei mir, dass mache ich. Puderzucker und Eier mit einer Priese Salz und einem Spritzer Zitrone – einfacher geht es ja wohl kaum! :o) Und damit baue ich das Übliche, was sonst auf dem Tisch auch zu finden ist, Schale und Kerzenständer. Das war’s. Allerdings ist oftmals das vermeintlich Einfache eben gar nicht einfach. Das Problem mit dem Zuckerguss ist zum einen die richtige Konsistenz und zum anderen das schnelle Auflösen beim Kontakt mit geringer Flüssigkeit.

Das Anrühren von Zuckerguss erfolgt mit Eiweiß, Puderzucker zuzüglich dem erwähnten Salz und der Zitrone. Da in meinem Fall die Masse eine hohe Stabilität erhalten soll, ist ein langsames Rühren erforderlich um wenig Luftbläschen dem Royal Icing einzurühren.

Natürlich werden die Behältnisse und die Kerzenleuchter zuerst in Einzelteilen gefertigt. Wie schon erwähnt ist dann der folgende Zusammenbau zum Verbinden mit Zugerguss sehr schwierig. Das entstanden Kunstwerk wird wieder weich und verbiegt oder bricht. Da helfen oftmals nur gute Nerven, eine dritte Hand und ein kleiner Sekt. Ein Drittel Verlust sollte demnach bei der Zugerguss-Schlacht eingeplant sein.

Den Kampf hat man gewonnen wenn der Zuckerguss trocknet. Er wird merklich leichter, knochenhart und ist auch noch lange danach genießbar – ein kleiner Lohn für die Mühe und die Arbeit!

P.S. Da bei meinen Werken alles essbar ist, sind die Kerzen samt Docht natürlich genießbar. Sie schmecken wie die längste Praline der Welt!

 

Russische Weihnachten mit Väterchen Frost

Eine zuckersüße Winterlandschaft aus dem Zauberwald.

essbare Tischdeko
Weihnachtliche Tischdekoration

Was gehört alles zu Weihnachten wenn das Thema der Tischdekoration russische Weihnachten ist? Natürlich verschneite Landschaften mit weiß umhüllten Bäumen und Sträuchern, die den Blick nur zögerlich frei geben auf eine prachtvoll verzierte Kirche ringsum gesäumt mit Türmen die die mächtigen und glänzenden Kuppeln tragen auf denen weithin sichtbar das russisch orthodoxe Kreuz angebracht ist. Ein Schlitten beladen mit Geschenken den ein Pferdegespann in das nahe gelegen Dorf zieht, in dessen Zentrum eine Kirche umringt von kleinen russischen Bauernhäusern steht.

Um dieses Bild entstehen zu lassen bedarf es nur weniger Materialien wie Eier, Kuvertüre, Puderzucker und etwas kaltem Hund, Lebensmittel die sich in jedem Haushalt finden lassen. Der Schlitten ist komplett aus Kuvertüre gefertigt worauf der Schnee aus Zuckerguss gegossen ist. Für die Geschenke bieten sich Dominosteine an, deren Schleifen ebenfalls aus eingefärbten Zuckerguss sind. Hier gilt es den doch filigranen Schlitten so zu formen, dass er die Geschenke mit samten Schnee tragen kann. Zuckerguss einmal hart geworden, ist optimal einsetzbar für die Pferde, Bäume wie auch die gesamte russische Kathedrale. Um der Landschaft die passenden Konturen zu verleihen zeichnet man mit der Kuvertüre die Begrenzungen und füllt diese mit Zuckerguss aus. Aus dem Kuchen „kalter Hund“ sind recht einfach und realistisch die Holzwände der Isba gefertigt. Etwas Zuckerguss und Puderzucker tauchen zum Schluss die Kreationen in eine verschneite Landschaft.

 

Eisenbahn Weihnachtsdeko – der süße Polarexpress

Ein Zug Brett zu Weihnachten nur aus frischem Backwerk und allerlei Süßigkeiten.

 

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Wieder einmal sind es die Erinnerungen an die Kindheit, die zu verschiedenen Ideen anregen. Und wenn es nur die Erinnerung daran ist, dass man vom Weihnachtsmann mit KEINER Eisenbahn oder Zug-Brett bedacht wurde!
Also mussten alle Anwesenden der Weihnachtstafel 2015 darunter leiden, dass die Tischdekoration zu Weihnachtsfest einer Eisenbahnlandschaft glich – quasi als Kompensation für nicht erhaltene Geschenke. Dann erwacht das Kind im Manne beim Belegen einer 2,4 Meter Miniwelt mit Zuckersüßem Allerlei.
Und was man alles entdecken kann auf solch eine Zugfahrt. Die Eisenbahn aus hellem Teig hält Puderzucker aufwirbelnd und quietschend am Waffel-Bahnsteig 2, gleich neben dem mit Zuckerguss zugeschneitem Güterbahnhof, auf dem Mikado-Stäbchen-Baumstämme eben so wie aufgetürmten Container aus Domino Steinen auf den Weitertransport mit dem nächsten Kuchenteig-Güterzug warten. Die Fahrt beginnt und es schieben sich Bäume aus Backwerk wie auch Büsche aus Pralinen zwischen den Zug und die kleiner werdende Bahnstation. Gemächlich rattern die Wagons auf den Gleisen aus Fruchtgummi Schnüren durch die zuckersüße Winterlandschaft. Die Bahnschwellen aus Kuvertüre geben dem Zug sicheren Halt, auch beim Umfahren des kleinen zugefrorenen Zuckerguss Sees an dessen Rändern sich Bäume und Sträucher spiegeln. In dessen Mitte ruht sanft ein Bootshaus mit Steg, an dem sich ein alter Kahn aus Kakaoteig klammert. Die Reise wird abrupt gestoppt als am Bahnkreuz ein schnaubender Güterzug aus tiefbraunem Schokoladenteig langsam und behäbig unsere Gleise kreuzt. Um so schneller nimmt der Zug die Fahrt wieder auf, vorbei an der Wohnsiedlung mit extra beleuchteten Häusern, um Schwung zu nehmen für die kommenden steil aufragenden Berge aus Huckelkuchen. Immer langsamer und schnaubender kämpft sich der Zug in die bewachsenen Berge aus Teigmasse und Zuckerguss. Nach einer scharfen Biegung hat er es geschafft, der höchste Punkt der einheimischen Spezialität ist überwunden und erleichtert von dem soeben bewältigten Anstiegt überschlagen sich die Räder gegenseitig bei der Abfahrt die Ersten sein zu wollen. Das Quietschen der Bremsen, aufwirbelnde Kokosraspel beenden die ungezügelte Fahrt hinab zu Bahnstation. Nach dem zeitgleichen Stopp von Zug und Lärm werden im milchigem Nebel die Umrissen von Waffel Bahnsteigen sichtbar. Die langsam durch den Nebel dringenden LED Laternen mit Lampenschirmen aus Marshmallows signalisieren immer deutlicher – Endstation, alles aussteigen bitte!

Und jetzt sag mal einer ich hätte mir das Zug Brett von Damals nicht verdient!

 

 

 

 

Lebkuchenhaus Hexe Baba Jaga

Die Geschichte zum Hexenhaus aus Lebkuchen, kaltem Hund und Zuckerguss findest du hier.

Das Hexenhaus aus dem Zauberwald

Schon Ende November kündigt sich die kommende Weihnachtszeit an. Die Tage werden kürzer, die Heizung ist aufgedreht und die Märchen aus den Kindertagen laufen im Fernsehen. Dann möchte ich diese Jahr aber mal ein Hexenhaus haben, denke ich so bei mir an einem der Tage mit nasskaltem Wetter. Die Bausätze aus Lebkuchen, die seit Wochen in den Regalen liegen, sollten es jedoch nicht sein. Für die Widerbelebung der Erinnerungen aus den Kindheitstagen darf es ruhig schon etwas Besonderes sein. Mal überlegen wo ein Hexenhaus im Winter vorkommt. Sofort fällt mir das russische Märchen “ Abenteuer im Zauberwald “ mit Väterchen Frost und der Hexe Baba Jaga ein. Eines meiner Lieblingsmärchen. Hexenhaus – Winter, passt. Das Lebkuchenhaus mit weißen Zuckerguss sollte nicht die Herausforderung darstellen, hatte ich doch speziell mit Zuckerguss, oder wie das heute heißt – Royal icing – Verschiedenes gefertigt. Die Zutaten wie Lebkuchen, Waffel und kalter Hund sind zur Adventszeit in der Küche ausreichend vorhanden. Beginnen werde ich natürlich mit den Hühnerbeinen, die dann schon eher eine schwierigere Aufgabe bezüglich Stabilität und Ästhetik darstellen. Aber auch das ist mit etwas Zeit, Weißer und Zartbitter Schokolade realisierbar. Auf die frei tragenden Bodenplatte aus mehreren Lagen Waffel werden sich die Seitenwände aus kaltem Hund und darauf das Dach aus Pfefferkuchen aufbauen. Der beste Kleber um alles zusammen zu halten ist im Übrigen immer noch die Kuvertüre. Ohne einen weiteren Gedanken an Statik sowie Bauplanung zu verschwenden beginne ich mit der Erschaffung des Hexenhauses. Ach ja, und wenn ich schon damit anfange dann soll der Rest der Familie auch mit dieser Leckerei bedacht werden. Der Rohbau erhält die entsprechenden Fenster, Türen nebst Rester von Schnee und Eiszapfen aus dem bereits beschriebenem Zuckerguss. Im Ganzen hat es dann 14 Tage der Abendstunden in Anspruch genommen, bis das Hexenhaus 5x gewachsen ist – nicht ganz wie aus Kindertagen aber doch eine Kombination aus alter weihnachtlicher Leckerei und russischem Märchen. Ich denke es ist ganz annehmbar und ansehnlich geworden. Auf jeden Fall weckt das Ergebnis bei mir die Lust mehrere Süßigkeiten in dieser vorweihnachtlichen Zeit aufzutürmen. Euch allen da draußen eine schöne Weihnachtszeit und angenehme Erinnerungen an die Kindertage.

 

 

Erster Blogbeitrag

Essbare Kreationen sagen mehr als 1000 Worte

 

Dies ist mein erster Beitrag hier auf dieser Seite.

Seit einiger Zeit spiele ich mit Essen und erschaffe daraus Figuren, Formen oder auch ganze Welten. Dabei versuche ich keinerlei Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen, so wie Backformen, Stempel oder Bedrucktes. Selbst auf kleine Zahnstocher oder Ähnlichem verzichte ich bei dem Zusammensetzen der arrangierten Essensbilder. Meine Kreation soll essbar sein ohne das der Genießer nach dem Augenschmaus auf versteckt stabilisierende Hölzer beißt.

Bilder sagen mehr als Worte, deswegen hier eine kleine Vorschau meiner Gestaltung am Frühstückstisch.

Ein Bild zusammengesetzt aus Wurst, Obst, Käse und Gemüse welche zwei kindliche Figuren trägt in ihrer Leichtigkeit unterstützt durch eine Traube an Balon’s aus Tomaten.

Dies ist eine sehr einfache und leicht zu realisierende Gestaltung und worauf es ankommt erkennt jeder Betrachter auf den ersten Blick.

Ich schenk die einen roten Luftbalon
Guten Morgen und lass es dir schmecken!