Lebkuchenhaus Hexe Baba Jaga

Die Geschichte zum Hexenhaus aus Lebkuchen, kaltem Hund und Zuckerguss findest du hier.

Das Hexenhaus aus dem Zauberwald

Schon Ende November kündigt sich die kommende Weihnachtszeit an. Die Tage werden kürzer, die Heizung ist aufgedreht und die Märchen aus den Kindertagen laufen im Fernsehen. Dann möchte ich diese Jahr aber mal ein Hexenhaus haben, denke ich so bei mir an einem der Tage mit nasskaltem Wetter. Die Bausätze aus Lebkuchen, die seit Wochen in den Regalen liegen, sollten es jedoch nicht sein. Für die Widerbelebung der Erinnerungen aus den Kindheitstagen darf es ruhig schon etwas Besonderes sein. Mal überlegen wo ein Hexenhaus im Winter vorkommt. Sofort fällt mir das russische Märchen “ Abenteuer im Zauberwald “ mit Väterchen Frost und der Hexe Baba Jaga ein. Eines meiner Lieblingsmärchen. Hexenhaus – Winter, passt. Das Lebkuchenhaus mit weißen Zuckerguss sollte nicht die Herausforderung darstellen, hatte ich doch speziell mit Zuckerguss, oder wie das heute heißt – Royal icing – Verschiedenes gefertigt. Die Zutaten wie Lebkuchen, Waffel und kalter Hund sind zur Adventszeit in der Küche ausreichend vorhanden. Beginnen werde ich natürlich mit den Hühnerbeinen, die dann schon eher eine schwierigere Aufgabe bezüglich Stabilität und Ästhetik darstellen. Aber auch das ist mit etwas Zeit, Weißer und Zartbitter Schokolade realisierbar. Auf die frei tragenden Bodenplatte aus mehreren Lagen Waffel werden sich die Seitenwände aus kaltem Hund und darauf das Dach aus Pfefferkuchen aufbauen. Der beste Kleber um alles zusammen zu halten ist im Übrigen immer noch die Kuvertüre. Ohne einen weiteren Gedanken an Statik sowie Bauplanung zu verschwenden beginne ich mit der Erschaffung des Hexenhauses. Ach ja, und wenn ich schon damit anfange dann soll der Rest der Familie auch mit dieser Leckerei bedacht werden. Der Rohbau erhält die entsprechenden Fenster, Türen nebst Rester von Schnee und Eiszapfen aus dem bereits beschriebenem Zuckerguss. Im Ganzen hat es dann 14 Tage der Abendstunden in Anspruch genommen, bis das Hexenhaus 5x gewachsen ist – nicht ganz wie aus Kindertagen aber doch eine Kombination aus alter weihnachtlicher Leckerei und russischem Märchen. Ich denke es ist ganz annehmbar und ansehnlich geworden. Auf jeden Fall weckt das Ergebnis bei mir die Lust mehrere Süßigkeiten in dieser vorweihnachtlichen Zeit aufzutürmen. Euch allen da draußen eine schöne Weihnachtszeit und angenehme Erinnerungen an die Kindertage.

 

 

Erster Blogbeitrag

Essbare Kreationen sagen mehr als 1000 Worte

 

Dies ist mein erster Beitrag hier auf dieser Seite.

Seit einiger Zeit spiele ich mit Essen und erschaffe daraus Figuren, Formen oder auch ganze Welten. Dabei versuche ich keinerlei Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen, so wie Backformen, Stempel oder Bedrucktes. Selbst auf kleine Zahnstocher oder Ähnlichem verzichte ich bei dem Zusammensetzen der arrangierten Essensbilder. Meine Kreation soll essbar sein ohne das der Genießer nach dem Augenschmaus auf versteckt stabilisierende Hölzer beißt.

Bilder sagen mehr als Worte, deswegen hier eine kleine Vorschau meiner Gestaltung am Frühstückstisch.

Ein Bild zusammengesetzt aus Wurst, Obst, Käse und Gemüse welche zwei kindliche Figuren trägt in ihrer Leichtigkeit unterstützt durch eine Traube an Balon’s aus Tomaten.

Dies ist eine sehr einfache und leicht zu realisierende Gestaltung und worauf es ankommt erkennt jeder Betrachter auf den ersten Blick.

Ich schenk die einen roten Luftbalon
Guten Morgen und lass es dir schmecken!