Weihnachtspyramide aus Zuckerguss

und sie dreht sich doch zur Weihnachtszeit

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Eine Pyramide baut man in der Regel von unten nach oben. Besonders dann wenn sie so zerbrechlich ist wie diese, welche im Grunde nur aus Ei, Puderzucker, Waffel, Popcorn und Oblate besteht.

In der Anordnung und Gestaltung der einzelnen Etagen kann man auch einen tieferen Sinn erkennen. Den Grundstock dieser Pyramide bildet die solide tägliche Arbeit, ohne welche kein weiteres Stockwerk trägt. In der Folge dieses Schaffens entsteht ein Haus, in dessen gemütliche Wohnung man sich zurückziehen und erholsam leben kann. Mit der so gewonnenen Ruhe und der Kraft findet man zu höherem und baut die Kirche oben auf. An deren Spitze krönen Flügel den konstanten gleichmäßig Lauf der Zeit!

Bei dieser symbolträchtigen Bedeutung unseres süßen Weihnachtsschmuckes sollte ich für die kommenden Weihnachtszeit noch ein weitere Etage dazu fügen, ohne deren Gestalt die ganzen oberen Ebenen – eine jede für sich – niemals hätten entstehen können?!

Ohne es all zu ernst zu nehmen überlasse ich das meiner Lust und der Zeit, dem Spaß aus Essbarem etwas neues interessantes entstehen zu lassen. :o)

Weihnachtspyramide mal anders
Pyramide aus Ei 23x, Puderzucker 48 Pack, Waffel, Popcorn und Oblate

Anlegen am alten Strom

Schiffe versenken mal anders!

Zum Stromerwachen am „Alten Strom“ herrscht ein geschäftiges Treiben. Nicht nur im schönen Warnemünde sondern auch am Frühstückstisch bei uns zu Hause.

Die größeren Kutter kehren mit gefülltem Bauch von der rauen Ostsee zurück während sich die kleinen Kähne zwischen Ihnen hindurch mogeln um am Stromende einen Blick auf das weite Meer zu erhaschen. Der Große – aus Brotlaib festmachende Kutter – verschließt immer noch eine Käse-Schinken Füllung in seinem Bauch. Bis hinauf auf’s Deck quellen Weintrauben, Möhren, Paprika und Physalis. Ganz oben auf sitzt das Fahrerhaus mit einem Dach aus Paprika welches in einer Linie mit Masten aus Gebäckstangen und Möhren sanft hin und her wiegt. Die gelegten Fender aus Weintrauben schützen vor unliebsamen Schäden am Brot-Bug währen die Ladung am Salami Kai, zwischen Broccoli, Seegras und Sülzwurst gelöscht wird. Sodann ist die gesamte Ladung zum Verzehr freigegeben und wem das nicht reicht, dem steht der Kutter als sättigende Beilage zur Verfügung. Das Einzige was unangetastet bleibt sind die schnatternden Möwen aus süßem Zuckerguss.

Vielleicht geht’s allen so wie uns nach so einem Frühstück – ich kann nicht mehr – ich bin so satt – ich esse nie wieder was ! :o)

Russische Weihnachten mit Väterchen Frost

Eine zuckersüße Winterlandschaft aus dem Zauberwald.

essbare Tischdeko
Weihnachtliche Tischdekoration

Was gehört alles zu Weihnachten wenn das Thema der Tischdekoration russische Weihnachten ist? Natürlich verschneite Landschaften mit weiß umhüllten Bäumen und Sträuchern, die den Blick nur zögerlich frei geben auf eine prachtvoll verzierte Kirche ringsum gesäumt mit Türmen die die mächtigen und glänzenden Kuppeln tragen auf denen weithin sichtbar das russisch orthodoxe Kreuz angebracht ist. Ein Schlitten beladen mit Geschenken den ein Pferdegespann in das nahe gelegen Dorf zieht, in dessen Zentrum eine Kirche umringt von kleinen russischen Bauernhäusern steht.

Um dieses Bild entstehen zu lassen bedarf es nur weniger Materialien wie Eier, Kuvertüre, Puderzucker und etwas kaltem Hund, Lebensmittel die sich in jedem Haushalt finden lassen. Der Schlitten ist komplett aus Kuvertüre gefertigt worauf der Schnee aus Zuckerguss gegossen ist. Für die Geschenke bieten sich Dominosteine an, deren Schleifen ebenfalls aus eingefärbten Zuckerguss sind. Hier gilt es den doch filigranen Schlitten so zu formen, dass er die Geschenke mit samten Schnee tragen kann. Zuckerguss einmal hart geworden, ist optimal einsetzbar für die Pferde, Bäume wie auch die gesamte russische Kathedrale. Um der Landschaft die passenden Konturen zu verleihen zeichnet man mit der Kuvertüre die Begrenzungen und füllt diese mit Zuckerguss aus. Aus dem Kuchen „kalter Hund“ sind recht einfach und realistisch die Holzwände der Isba gefertigt. Etwas Zuckerguss und Puderzucker tauchen zum Schluss die Kreationen in eine verschneite Landschaft.

 

Lebkuchenhaus Hexe Baba Jaga

Die Geschichte zum Hexenhaus aus Lebkuchen, kaltem Hund und Zuckerguss findest du hier.

Das Hexenhaus aus dem Zauberwald

Schon Ende November kündigt sich die kommende Weihnachtszeit an. Die Tage werden kürzer, die Heizung ist aufgedreht und die Märchen aus den Kindertagen laufen im Fernsehen. Dann möchte ich diese Jahr aber mal ein Hexenhaus haben, denke ich so bei mir an einem der Tage mit nasskaltem Wetter. Die Bausätze aus Lebkuchen, die seit Wochen in den Regalen liegen, sollten es jedoch nicht sein. Für die Widerbelebung der Erinnerungen aus den Kindheitstagen darf es ruhig schon etwas Besonderes sein. Mal überlegen wo ein Hexenhaus im Winter vorkommt. Sofort fällt mir das russische Märchen “ Abenteuer im Zauberwald “ mit Väterchen Frost und der Hexe Baba Jaga ein. Eines meiner Lieblingsmärchen. Hexenhaus – Winter, passt. Das Lebkuchenhaus mit weißen Zuckerguss sollte nicht die Herausforderung darstellen, hatte ich doch speziell mit Zuckerguss, oder wie das heute heißt – Royal icing – Verschiedenes gefertigt. Die Zutaten wie Lebkuchen, Waffel und kalter Hund sind zur Adventszeit in der Küche ausreichend vorhanden. Beginnen werde ich natürlich mit den Hühnerbeinen, die dann schon eher eine schwierigere Aufgabe bezüglich Stabilität und Ästhetik darstellen. Aber auch das ist mit etwas Zeit, Weißer und Zartbitter Schokolade realisierbar. Auf die frei tragenden Bodenplatte aus mehreren Lagen Waffel werden sich die Seitenwände aus kaltem Hund und darauf das Dach aus Pfefferkuchen aufbauen. Der beste Kleber um alles zusammen zu halten ist im Übrigen immer noch die Kuvertüre. Ohne einen weiteren Gedanken an Statik sowie Bauplanung zu verschwenden beginne ich mit der Erschaffung des Hexenhauses. Ach ja, und wenn ich schon damit anfange dann soll der Rest der Familie auch mit dieser Leckerei bedacht werden. Der Rohbau erhält die entsprechenden Fenster, Türen nebst Rester von Schnee und Eiszapfen aus dem bereits beschriebenem Zuckerguss. Im Ganzen hat es dann 14 Tage der Abendstunden in Anspruch genommen, bis das Hexenhaus 5x gewachsen ist – nicht ganz wie aus Kindertagen aber doch eine Kombination aus alter weihnachtlicher Leckerei und russischem Märchen. Ich denke es ist ganz annehmbar und ansehnlich geworden. Auf jeden Fall weckt das Ergebnis bei mir die Lust mehrere Süßigkeiten in dieser vorweihnachtlichen Zeit aufzutürmen. Euch allen da draußen eine schöne Weihnachtszeit und angenehme Erinnerungen an die Kindertage.